Ein Blick in unseren Werkzeugkoffer

„Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.“
Paul Watzlawik

Unser Werkzeugkoffer umfasst eine Vielzahl von unterschiedlichen Tools und Methoden, auf die wir situativ zurückgreifen. Wir sind dabei nicht dogmatisch, sondern richten uns bei der Auswahl der Methoden nach der Situation, den relevanten Akteuren, sowie deren Veränderungswünschen. Aus unserer Sicht sollte sich das eingesetzte Werkzeug nach dem Ziel der Neukonfiguration richten – und nicht umgekehrt. Eine vorgefertigte oder eingeschränkte Methodenwahl birgt immer das Risiko, Nägel zu sehen, wo eigentlich keine sind. In der Auftragsklärung legen wir daher großen Wert darauf, die spezifischen Voraussetzungen und Erwartungen zu erfassen. Und dann wählen wir die Werkzeuge aus, die einen Mehrwert für unsere Kunden bringt.

Weil die Diagnose zur Entwicklung stimmiger Interventionen so wichtig ist, setzen wir zur Auftragsklärung vor allem auf Interviews im Sinne des Appreciative Inquiry. Auf der Basis einer wertschätzenden Grundhaltung geht es darum, das Umfeld und die beteiligten Personen bestmöglich zu verstehen. Dazu kann es bei größeren Projekten auch sinnvoll sein, Formate wie Open Space, partizipative Workshops und eine Pilotgruppe zur Auftragsklärung einzusetzen. Dabei spielt die Zusammensetzung dieser Gruppen eine entscheidende Rolle. Einerseits brauchen wir die für den Veränderungsprozess relevanten Entscheidungsträger schon in der Anfangsphase mit im Boot. Andererseits sollten Vertreter der von der Veränderung betroffenen Bereiche schon zu Beginn ihre Einschätzung mit einbringen können.

Wenn wir uns einen Überblick verschafft und erste Lösungsperspektiven im Blick haben, erst dann denken wir über die methodische Umsetzung nach.

Eine erste Unterscheidung kommt zustandte, indem wir zwischen gewohnten und ungewohnten Settings unterscheiden. Dabei kommt es natürlich auf die Gewohnheiten unserer Kunden an. Dennoch sind typische Settings meist Workshops, Seminare, Trainings und klassische Moderation. Dabei setzen wir einen Methodenmix ein, der anregende Lernimpulse setzt und mit jeder Methode ein ganz spezifisches Lernumfeld schafft. Unser Mix umfasst eine Auswahl aus verschiedenen Medien- und Sozialformen  (Spiegelungsübungen, Reflexionen, Reflektierte Dialoge, Gruppen- und Partnerarbeiten, Impulsreferate, Demonstrationen, Filme und Präsentationen etc.).

Oft ist dieser Methodenmix schon ungewohnt und schafft stimmige Lernsettings. In manchen Fällen kann es aber auch sinnvoll sein, die klassischen Formate zu verlassen. Mit Learning Journeys, Retreats, Hubs, Labs und Werkstätten kommen Sie raus aus der gewohnten Umgebung und können nicht nur gedanklich neue Wege einschlagen.

Sind die Settings festgelegt, so werfen wir einen Blick in unseren Werkzeugkoffer und fragen uns:

Geht es darum, kreativ und produktiv zu sein?

Dann setzen wir auf Methoden, wie:

  • Co-Creation
  • Kreativssprints
  • Design-Thinking
  • Arbeit mit Metaphern, Bildern, Stories
  • Graphic Facilitation

Macht eine dialogische Vorgehensweise Sinn?

Dann kommen Methoden zum Einsatz, wie:

  • Stakeholder-Dialoge
  • Management-Dialoge
  • Fishbowl
  • Storytelling
  • Appreciative Inquiry
  • Hosting
  • Facilitation
  • Interviews im Plenum
  • Offener Dialog nach Bohm

Stehen unternehmerische Umsetzungsfragen im Fokus?

Dann greifen wir zurück auf:

  • Arbeit mit Business-Modellen
  • Agile Organisationsmethoden
  • Effectuation
  • Beteiligungsorientierte Unternehmensmodelle

Müssen komplexe Probleme gelöst werden?

Dann setzen wir unter anderem auf:

  • Dynamic Facilitation
  • Circle
  • Design Thinking

Soll fallbezogen über Bereiche und Funktionen hinweg gelernt werden?

Dann haben sich Methoden bewährt, wie:

  • Kollegiale Beratung
  • Case-Work
  • Arbeit an Praxisfällen und Konzepten
  • Action Learning

Sollen Beziehungen und Zusammenarbeit geklärt werden?

Dann kommen zum Einsatz:

  • Mediation
  • Klärungshilfe
  • Teamentwicklung
  • Kulturentwicklung

Geht es um komplexe Veränderungen und Themen in mittelgroßen und großen Gruppen?

Dann eignen sich Methoden, wie:

  • Open Space
  • Fishbowl
  • World-Cafe
  • Syntegrity
  • Real Time Strategic Change
  • Circle
  • Zukunftskonferenz
  • Wisdom Council

Geht es um Zukunftsthemen und den Kern der Organisation?

Dann denken wir an:

  • Strategieentwicklung
  • Erarbeitung von Führungsleitlinien
  • Visions-, Missions- und Wertefindung

Alles in Allem haben wir Freude am Finden der passenden Kombination und dem Schöpfen aus einem großen Methodenkoffer. Und wir geben es zu – unsere Leidenschaft steckt in der kreativen Entwicklung für unsere Kunden.

Sprechen Sie uns also an und lassen Sie uns gemeinsam kreativ werden.

4. März 2018

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veröffentlicht am 4. März 2018 von

Silas Steinhilber

Erwachsenenbildung M.A.

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